Wie zeigt man eine Stimmung, bevor es einen Entwurf gibt?
Moodboard und Farbklima
Erst die Stimmung, dann die Farben.
Ein Moodboard macht sichtbar, wie etwas wirken soll. Das Farbklima wird daraus abgeleitet, nicht nach Geschmack gewählt.



Moodboard für die Bäckerei »Krume«: Bilder, Begriffe, Farbklima
Fotos über Wikimedia Commons, Nachweise in den Speaker Notes

Und daraus der Screen
Fiktives Beispiel
1. Ziel klären: die Wirkung in drei bis fünf Begriffen
2. Breit sammeln: Fotos, Materialien, Räume, Typografie, nicht nur Screens
3. Verdichten: wenige, starke Bilder. Was nicht passt, fliegt raus.
4. Anordnen und benennen: Größe zeigt Gewicht, Begriffe aufs Board
5. Prüfen: Welche Begriffe nennen andere, ohne Erklärung?
Farbklima ableiten
Vom Bild zur Palette


Und im Interface: Das Dunkel aus dem Bild wird zur Schrift
Welche Stimmung hat ein Foto aus Ihrer Galerie?
Ohne Ziel sammeln: Das Board zeigt, was gefällt, nicht was wirken soll
Nur Screens der Konkurrenz: kopieren statt Stimmung finden
Zu viele Bilder: Die Stimmung zerfasert
Farben ohne Rollen übernehmen: Das Bild ist kein Interface
Kontrast nicht prüfen: Bildfarben sind selten lesbar genug
Nach dem Gestaltungsziel, vor dem ersten Entwurf
Im Projekt: Markenpersönlichkeit und Farbklima
Im Crit: Passt der Entwurf noch zum Moodboard?
Merksatz
Erst die Stimmung, dann die Farben. Und jede Farbe bekommt eine Rolle.
Backup
Moodboards aus dem Bestand

Moodboard mit Axis Map
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Moodboard mit Axis Map
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Moodboard mit Axis Map
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Danke für's Mitmachen