Moodboard und Farbklima

Methode // Wirkung und Ziel

Wie zeigt man eine Stimmung, bevor es einen Entwurf gibt?

Moodboard und Farbklima

Erst die Stimmung, dann die Farben.

Ein Moodboard macht sichtbar, wie etwas wirken soll. Das Farbklima wird daraus abgeleitet, nicht nach Geschmack gewählt.

1. Breit sammeln: 32 Bilder rund um Brot, Backstube, Morgen und Frühstück Fotos über Wikimedia Commons, Nachweise in den Speaker Notes

  1. Breit sammeln: 32 Bilder rund um Brot, Backstube, Morgen und Frühstück
    Fotos über Wikimedia Commons, Nachweise in den Speaker Notes

2. Verdichten: fünf Bilder tragen die Stimmung. Der Rest fliegt raus, auch wenn er schön ist. Fotos über Wikimedia Commons

  1. Verdichten: fünf Bilder tragen die Stimmung. Der Rest fliegt raus, auch wenn er schön ist.
    Fotos über Wikimedia Commons

Moodboard für die Bäckerei »Krume«: Bilder, Begriffe, Farbklima Fotos über Wikimedia Commons, Nachweise in den Speaker Notes

Moodboard für die Bäckerei »Krume«: Bilder, Begriffe, Farbklima
Fotos über Wikimedia Commons, Nachweise in den Speaker Notes

Und daraus der Screen Fiktives Beispiel

Und daraus der Screen
Fiktives Beispiel

Moodboard in fünf Schritten

1. Ziel klären: die Wirkung in drei bis fünf Begriffen

2. Breit sammeln: Fotos, Materialien, Räume, Typografie, nicht nur Screens

3. Verdichten: wenige, starke Bilder. Was nicht passt, fliegt raus.

4. Anordnen und benennen: Größe zeigt Gewicht, Begriffe aufs Board

5. Prüfen: Welche Begriffe nennen andere, ohne Erklärung?

Farbklima ableiten

Vom Bild zur Palette

1. Ein Bild, das die Stimmung trägt

  1. Ein Bild, das die Stimmung trägt

2. Rastern: Details verschwinden, Farbflächen bleiben

  1. Rastern: Details verschwinden, Farbflächen bleiben

  1. Farben zählen: Die Breite zeigt die Fläche im Bild

  1. Rollen vergeben: Fläche, Text, Akzent, Ergänzung

Und im Interface: Das Dunkel aus dem Bild wird zur Schrift

Welche Stimmung hat ein Foto aus Ihrer Galerie?

Drei Begriffe, fünf Farben, eine Rolle pro Farbe. Zu zweit, acht Minuten.

Typische Fehler

Ohne Ziel sammeln: Das Board zeigt, was gefällt, nicht was wirken soll

Nur Screens der Konkurrenz: kopieren statt Stimmung finden

Zu viele Bilder: Die Stimmung zerfasert

Farben ohne Rollen übernehmen: Das Bild ist kein Interface

Kontrast nicht prüfen: Bildfarben sind selten lesbar genug

Wo die Methode wiederkommt

Nach dem Gestaltungsziel, vor dem ersten Entwurf

Im Projekt: Markenpersönlichkeit und Farbklima

Im Crit: Passt der Entwurf noch zum Moodboard?

Merksatz

Erst die Stimmung, dann die Farben. Und jede Farbe bekommt eine Rolle.

Backup

Moodboards aus dem Bestand

Moodboard mit Axis Map aus dem Bestand

Moodboard mit Axis Map
aus dem Bestand

Moodboard mit Axis Map aus dem Bestand

Moodboard mit Axis Map
aus dem Bestand

Moodboard mit Axis Map aus dem Bestand

Moodboard mit Axis Map
aus dem Bestand

Danke für's Mitmachen

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