Erst wofür und für wen, dann wie.
Bevor wir über Form sprechen, klären wir Funktion, Zielgruppe und Nutzungskontext.
Für wen ist das?
Funktion & Zielgruppe

Für wen ist das? Woran sehen Sie das?

Gleiches Thema, zwei Hefte. Für wen ist welches?

Gleiche Funktion. Was ist der Unterschied?

Welches Restaurant, welche Gäste?

Und hier?

Gleiche Funktion: Nachrichten. Für wen ist welche Seite?
Der Nutzungskontext bestimmt die Gestaltung.
Unterwegs, am Schreibtisch, unter Stress: Der Kontext ändert die Anforderungen.
DB Navigator
Menschen bringen Erwartungen mit.
Wer gegen ein mentales Modell gestaltet, muss sehr gute Gründe haben.
Der Warenkorb ist oben rechts.
Das Logo führt zur Startseite.
Unterstrichener Text ist ein Link.
Ein Zahnrad heißt Einstellungen.
Wann hat eine App zuletzt gegen Ihre Erwartung gehandelt?
Wann gilt das nicht?
Eine Zielgruppe ist keine Ausrede, andere auszuschließen. Was Menschen mit Einschränkung hilft, hilft fast immer allen.
Haltung: Wir gestalten nicht für uns.
Methoden: Gestaltungsziel formulieren, Gestaltungskontext analysieren, Proto-Persona
Prinzip: Identität und Passung
Danke für's Mitmachen