Community
Projekt
2026

Medieninformatik am Campus Gummersbach

Über das Modul

Lesezeit: ~ 3 mins

«Human learning is socially constructed: we come to understand the world through our interactions with others. Feeling part of a community of learners is a powerful motivator.» — Camille Farrington

Studium ist mehr als Vorlesungen, Prüfungen und Credits. Es ist der Ort, an dem Sie lernen, wer Sie als Fachperson sind und das passiert vor allem im Miteinander. Im Communityprojekt geht es genau darum: aktiv Teil einer Gemeinschaft zu sein, diese mitzugestalten und dabei Erfahrungen zu machen, die kein Lehrbuch ersetzen kann.

Sie engagieren sich. Sie organisieren, vernetzen, gestalten. Sie übernehmen Verantwortung für Ihr Studienumfeld, für andere und für sich selbst.

Im Modul Community Projekt geht es darum, aktiv Teil einer Gemeinschaft zu sein und diese mitzugestalten.

Zeitlicher Rahmen

Die erste Veranstaltung ist am 23. April 2026 um 14:00 Uhr. Die letzte Veranstaltung in der Vorlesungszeit ist am 23. Juli 2026. Die Abschlussveranstaltung findet am 24. September 2026 um 14:00 Uhr statt. Alle Termine finden Sie im Miro (Link im ILU-Kurs).

Was Sie hier lernen und warum es zählt

Manche Kompetenzen lassen sich nicht in einer Klausur abprüfen. Die Fähigkeit, ein Team zusammenzuhalten, ein Netzwerk aufzubauen, Verantwortung zu übernehmen, nicht weil man muss, sondern weil man versteht, warum es wichtig ist. Diese Dinge entstehen nur durch echte Erfahrung, durch Tun, Scheitern, Anpassen und Weitermachen.

Das Communityprojekt schafft dafür den Rahmen. Es wird Sie manchmal an die Grenzen Ihrer Komfortzone bringen … manchmal auch darüber hinaus. Das ist kein Nebeneffekt, sondern Absicht. Denn genau dort, wo es etwas unbequem wird, passiert oft das Wichtigste. Nicht zuletzt deshalb ist das Modul unbenotet: Sie sollen den Raum haben, etwas zu wagen, ohne dass jeder Schritt bewertet wird.

Sie werden lernen, wie Community funktioniert, nicht theoretisch, sondern am eigenen Erleben. Sie werden Aktionen und Events planen und durchführen und an selbigen teilnehmen, in heterogenen Teams mit unterschiedlichen Perspektiven. Sie werden Kommunikationsformate entwickeln, Netzwerke erschließen und dabei ein Verständnis dafür aufbauen, wie Gemeinschaft entsteht und was sie braucht, um zu wachsen.

Konkret erwerben Sie Kompetenzen in folgenden Bereichen:

Kommunikation und Zusammenarbeit Sie lernen, Ideen zu vermitteln, Feedback einzuholen und in multidisziplinären Teams effektiv zu arbeiten. Sie erkennen Konflikte frühzeitig und entwickeln Strategien, damit umzugehen.

Prozess- und Projektmanagement Sie planen und führen kreative, agile Prozesse durch – mit echten Ressourcen, echten Deadlines und echten Menschen.

Exploration und Kreativität Sie entwickeln neue Ideen, testen sie, scheitern manchmal daran und lernen dabei mehr als durch jede fertige Lösung. Eine offene Fehlerkultur ist kein Zufall, sondern Teil des Designs.

Selbstreflexion und Selbstlernen Sie beobachten sich selbst im Prozess, evaluieren Ihre Entscheidungen und erschließen sich eigenständig neue Wissens- und Kompetenzbereiche.

Verantwortung und Haltung Sie verstehen, was es bedeutet, das eigene Arbeitsumfeld aktiv mitzugestalten und warum das nicht nur für das Studium, sondern für das gesamte Berufsleben relevant ist.

Mehr dazu finden Sie in der Modulbeschreibung.

Wie funktioniert das Modul?

Das Communityprojekt ist als Spiel angelegt. Es gibt Aktionen, für die es jeweils Punkte gibt. Wer 100 Punkte sammelt, hat den ersten Teil des Moduls erfüllt.

Aktionen

Aktionen sind der Kern des Moduls. Sie reichen von klein bis sehr groß, von kurz bis aufwändig, von solo bis kollektiv. Manche Aktionen stehen allen offen, andere sind auf wenige Plätze begrenzt, wieder andere lassen sich nur alleine durchführen. Jede Aktion hat einen definierten Wirkungskreis: Manche entfalten ihre Wirkung innerhalb des Moduls, andere im Studiengang, am Campus, in der Fachcommunity oder darüber hinaus.

Einen Großteil der Aktionen geben wir vor. Aber zweimal im Semester gibt es einen Aktionsbasar: Jede:r Studierende darf bis zu zwei eigene Aktionen vorschlagen. Passt ein Vorschlag zum Modul, wird er geprüft und gegebenenfalls in den Pool aufgenommen. So entsteht das Angebot auch durch Sie.

Alle Aktionen sind im GitLab als Issues hinterlegt. Dort finden Sie die Beschreibung, die Punktzahl, mögliche Teilnahmebedingungen, den Wirkungskreis – und die Definition of Done: also wann eine Aktion als abgeschlossen gilt.

Portfolio

Der zweite Teil des Moduls ist ein persönliches Portfolio: ein lebendiges Dokument Ihrer Erfahrungen im Modul. Kein ausführlicher Rechenschaftsbericht, sondern ein ehrliches Bild davon, was Sie gemacht haben: Rahmendaten der einzelnen Aktionen, Fotos, Skizzen, kurze Filmchen, vielleicht ein paar Sätze dazu. Etwas, das zeigt, dass Sie dabei waren und was dabei passiert ist.